Die Harl.e.kin-Frühchen-Nachsorge - die strukturierte Nachsorge für Früh-, Risikogeborene und chronisch kranke Kinder – stellt sich vor.
Frühgeborene, in ihrer Entwicklung gefährdete Kinder, und chronisch kranke Kinder werden durch die „Harlekin-Frühchen-Nachsorge“ in den 3 Münchner Kinderkliniken und Perinatalzentren Harlaching und Schwabing, beides München Klinik gGmbH, sowie im Klinikum der rechts der Isar Technischen Universität gefördert und die Familien auch nach der Entlassung aus der stationären Versorgung unterstützt.
Die Harl.e.kin-Frühchen-Nachsorge - ursprünglich in der Kinderklinik Harlaching als Harl (achinger) E (ltern) Kin (der) Verein gegründet - ist mittlerweile in die bayernweite Harl.e.kin- Nachsorge eingegangen.
Grundgedanke der Nachsorge ist die wissenschaftlich belegte Erkenntnis, dass gefährdete Kinder sich umso besser entwickeln, je günstiger die psychosozialen Bedingungen sind, unter denen sie heranwachsen.
Eine ganzheitliche Betreuung von Früh- und Neugeborenen und deren Familien geht über die rein medizinische Versorgung im stationären oder ambulanten Bereich deutlich hinaus. Finanzmittel der Krankenkassen stehen für diesen Bedarf nur begrenzt oder gar nicht zur Verfügung. Unser zentrales Anliegen ist die Stärkung der Mutter/Vater-Kind-Interaktion, die durch die vital notwendige, nur rein medizinische Versorgung gefährdet sein kann.
Es ist entscheidend, präventiv und frühzeitig eine belastete oder gar gestörte Mutter- Kind- Bindung zu erkennen und die familiäre Belastung durch ein risikogeborenes Kind zu berücksichtigen. So kann frühzeitig Hilfe angeboten und Fehlentwicklungen vorgebeugt werden, die später nur mit großen Kosten und Mühen korrigierbar sind.
Die Tätigkeit des Harl.e.kin e.V. dient damit der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.
Im Rahmen der Eröffnung des Neubaus der München Klinik Harlaching im Mai 2026 informierte sich OBM Dominik Krause über den Harlekin e.V. und die nachstationäre Betreuung für Früh- und Risikogeborene an den Münchner Kinderkliniken.
In guter Tradition übernahm der neue Münchner Oberbürgermeister jetzt die Schirmherrschaft für den Harl.e.kin e.V. und die Harlekin-Nachsorge. Im Rahmen der strukturierten "Harl.e.kin- Nachsorge" werden Eltern mit ihren Frühgeborenen oder Risikokindern beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause unterstützt. „Ziel ist es, den Kontakt zum oft fragilen Baby zu festigen und die elterliche Kompetenz zu stärken.“ Wie wichtig diese umfassende pflegerische und psychosoziale Unterstützung für die erste Zeit zuhause ist, haben dem neuen Münchner Oberbürgermeister einige Harl.e.kin-Familien bestätigt.
Dominik Krause würdigte das hohe bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement, ohne das ein Gemeinwesen nicht funktionieren kann: „Eine bürgerliche Gesellschaft zeichnet sich insbesondere dadurch als human aus, wie sie sich ihren schwächsten Bürgern und Bürgerinnen gegenüber verhält. Die ehemaligen Früh- und Risikogeborenen gehören dazu, so wie alle anderen Kinder auch.“
Dominik Krause übernimmt die Schirmherrschaft in guter Tradition als neuer Rathaus-Chef vom Altoberbürgermeister Dieter Reiter, dem der Vorstand des Harlekin e.V. für sein stetes Engagement herzlich dankt.
Wir danken Dieter Reiter, der die Schirmherrschaft 2015 von seinem Vorgänger übernommen und sich seitdem für den Harl.e.kin e.V. engagiert hat.
Wir danken Christian Ude, der 2005 während seiner Amtszeit als Münchner Oberbürgermeister als erster die Schirmherrschaft über den Harl.e.kin e.V. übernommen hat.